IHK Wahl 2016 | IHK Bezirkskammer Esslingen - Karl Hässner

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IHK Wahl 2016 – Karl Hässner

Karl Hässner, Erdi Biomarkt

Wir sind ein Familienbetrieb und seit 1980 Bio-Einzelhändler mit fünf Filialen in Stuttgart und auf den Fildern. Wir haben uns damals aus politischen und weltanschaulichen Gründen entschlossen, Naturkost zu verkaufen. Insbesondere liegt uns am Herzen, dass die Chemie,- Düngemittel und Gentechnikindustrie in die Schranken verwiesen werden. Daran arbeiten wir seit nun 37 Jahren.

Was meine IHK-Bewerbung betrifft, so bin ich neu in der Kaktusinitiative und ich schließe mich deren Zielen sehr gerne an: Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft, stärkere Stimme für kleine Unternehmungen, Senkung der Beiträge und nicht unerklärliches Anhäufen von Reserven sowie die Abschaffung der unsinnigen, dauernd angebotenen Seminare. Ich bin auch gegen die starke Einmischung der IKH in Ausbildungsangelegenheiten und gegen deren quasi hoheitliche Funktion in dieser Angelegenheit.

Ebenso hat mich wahnsinnig das Werben der IHK Stuttgart für S 21 gewurmt. Da hat sich die IHK herauszuhalten. Auch ich bin der Meinung, dass die IHK reformbedürftig ist. Anscheinend ist sie auch für TTIP und CETA, obwohl hier die Souveränität unseres Staates angetastet wird. Weltweit agierende Unternehmen haben offensichtlich in der IHK das Sagen. Dies gehört unmittelbar abgeschafft. Einseitige Lobbyarbeit der IHK gehört nicht nur bekämpft, sondern ist schlicht und einfach ein Skandal und einem demokratischen Land unwürdig. Dass auch Kooptation innerhalb der IHK betrieben wird, ist mir erst jetzt bekannt geworden – auch das finde ich unglaublich.

Insbesondere geht es mir um den Kampf gegen Monsanto, BASF und andere Großkonzerne, die sich die Erde mit ihren Chemikalien und Saatgutmanipulationen untertan machen – nicht nur zu machen versuchen

Ich kandidiere für die Bezirkskammer Esslingen, Wahlgruppe 2, und die Vollversammlung in Stuttgart. bonlanden@erdi.de www.erdi.de

 

Die Kaktusinitiative will eine bessere IHK Region Stuttgart

  • Die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft
  • Beitragsgerechtigkeit
  • sinnvolle Mittelverwendung
  • Transparenz und Mitbestimmung
  • eine sofortige Kürzung der Beiträge (derzeit besteht eine Ausgleichsrücklage von 21 Mio.€!)
  • Weitere Kosten- und Beitragssenkung durch Reduzierung von Repräsentations- und Lobbyaufwand
  • Einsatz der IHK ausschließlich für die Gesamtinteressen der Mitglieder
  • Demokratisierung der Wahlen zur Vollversammlung, z.B. Verzicht auf das Hinzuwählen von Mitgliedern durch die Vollversammlung
  • Förderung von Bildung und Ausbildung sowie Modernisierung der Ausbildungsinhalte
  • Verzicht auf alle Gebühren der IHK im Zusammenhang mit der Berufsausbildung