IHK Wahl 2016 | IHK Region Stuttgart – Martin Frischauf

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IHK Wahl 2016 – Martin Frischauf

Martin Frischauf, Geschäftsführer der Schwabenrepro GmbH

Nach meiner Ausbildung zum Lithografen habe ich mich 1989 selbstständig gemacht. Seit dieser Zeit durfte ich mit meinen Mitarbeitern die technologische Entwicklung von der konventionellen Reproduktion zur digitalen Medienproduktion miterleben. Wir haben in dieser Zeit viele namhafte Kunstanstalten, Verlage und Druckereien verschwinden sehen. Deshalb weiß ich, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig für die richtige Technologie zu entscheiden. Leider gibt es hierzu von der IHK für kleinere Unternehmen wenig Unterstützung. Die Seminarangebote und Fortbildungen, die jede Woche von der IHK in unser Haus flattern, spiegeln in keiner Weise unsere Bedürfnisse wider.

Auch lässt die Unterstützung für die Arbeit der Prüfungsausschüsse, in denen ich seit über 30 Jahren mitarbeite, sehr zu wünschen übrig. Die IHK, als Vertreter der Wirtschaft, muss ihre Stimme auch in sozialen Fragen und zu gesellschaftlichen Problemen erheben. Sie macht sich bisher zum Sprachrohr weniger großer Konzerne. Die Bedürfnisse der mittleren und kleinen Betriebe finden wenig Berücksichtigung. Themen wie die Qualität der Luft in Stuttgart oder ein leistungsfähiger öffentlicher Nahverkehr sind für unseren Standort wichtiger, als die Tücken der ukrainischen Zollerklärungen.

Deshalb setze ich mich für ein soziales Miteinander und ein gemeinsames Wirtschaften ein.

mf@schwabenrepro.de

www.schwabenrepro.de

Meine Forderungen:

  • Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft
  • Beitragsgerechtigkeit
  • Verantwortliche Mittelverwendung
  • Transparenz und Mitbestimmung
  • Eine sofortige Kürzung der Beiträge
  • Einsatz der IHK für Mitgliedsbetriebe in allen Größen
  • Verzicht auf das Hinzuwählen von Mitgliedern durch die Vollversammlung Förderung von Bildung und Ausbildung sowie Modernisierung der Ausbildungsinhalte Verzicht auf alle Gebühren der IHK im Zusammenhang mit der Berufsausbildung
 

Die Kaktusinitiative will eine bessere IHK Region Stuttgart

  • Die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft
  • Beitragsgerechtigkeit
  • sinnvolle Mittelverwendung
  • Transparenz und Mitbestimmung
  • eine sofortige Kürzung der Beiträge (derzeit besteht eine Ausgleichsrücklage von 21 Mio.€!)
  • Weitere Kosten- und Beitragssenkung durch Reduzierung von Repräsentations- und Lobbyaufwand
  • Einsatz der IHK ausschließlich für die Gesamtinteressen der Mitglieder
  • Demokratisierung der Wahlen zur Vollversammlung, z.B. Verzicht auf das Hinzuwählen von Mitgliedern durch die Vollversammlung
  • Förderung von Bildung und Ausbildung sowie Modernisierung der Ausbildungsinhalte
  • Verzicht auf alle Gebühren der IHK im Zusammenhang mit der Berufsausbildung